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Lanzarote

Ende Februar ging es für uns endlich mal wieder los Richtung Süden.

Wir wollten dem tristen Winter in Deutschland entfliehen und mal wieder zehn Tage unsere Akkus aufladen. Um die Chancen auf etwas wärmere Temperaturen zu erhöhen entschieden wir uns wieder für die Kanaren, in diesem Fall für Lanzarote.

Wir suchten einen Ort der etwas Ursprünglichkeit behalten hat und starteten vom Flughafen direkt mit unserem Mietwagen nach Playa Blanca. Im Gegensatz zu Teneriffa ist das Autofahren hier sehr entspannt. Schnell wird klar, dass auch die Architektur viel dezenter ist. Bettenburgen sucht man hier vergebens.

Die Wahl unseres Hotels war ein echter Volltreffer. Das La Cala ist erbaut in einem geradlinigen minimalistischen Stil und liegt direkt am Meer. Wenn man nicht gerade die Insel erkundet, kann man hier wirklich die Seele baumeln lassen und hat auch den Atlantik immer im Blick. Unweit des Hotels liegt der kleinen Jachthafen Marina Rubicon. Im typischen Baustil der Insel lädt er mit ein paar Restaurants und Geschäften zum Bummeln und gutem Essen ein. Wir fanden es dort so gemütlich, dass wir das Zentrum von Playa Blanca nur einmal erkundeten.

 

Die Insel ist geprägt vom Einfluß des Künstlers César Manrique. Seinen Kunstwerken begegnet man hier überall. Da die Insel recht klein ist, besucht man natürlich auch die typischen Touristenziele, die in jedem Reiseführer zu finden sind.

Was mir am meisten von dieser Reise im Kopf geblieben ist, ist die einfache und dezente Architektur dieser Insel. Diese Kontraste zwischen dem dunklen Gestein, der grünen Pflanzen und den weissen Häusern. In Kombination mit dem blauen, rauhen Atlantik - ein Bild an dem ich mich nicht satt sehen konnte.

Auch wenn die typischen Touristen-Highlights hier langsam wieder überlaufen sind, so findet man doch immer wieder ruhige Orte um einmal inne zu halten und das Flair dieser Kanaren Insel zu geniessen.

Ein schöner Ausflugstip ist auch die Fahrt mit einer Fähre auf die Insel La Graciosa. Hier gibt es noch das einfache Leben. Ein paar Ferienwohnungen, ein paar Lokale, wenige Geschäfte und ganz viel Strand. Wer die Abgeschiedenheit sucht, ist er hier genau richtig.

In unserem Urlaub besuchten wir einen Ort besonders oft. Das war der Playa Honda direkt vor Arrecife. Obwohl der Strand so stadtnah lag, gab es hier wenig Trubel. Ein kilometerlanger Strand und ein paar sehr gute Fischlokale führten uns so gerne hierher.

 

Unsere 10 Tage waren leider wie immer sehr schnell vorbei. Gesehen haben wir lange noch nicht alles, aber das Gesehene nehme wir mit - im Kopf und auf der Speicherkarte!

 

 

El Golfo

La Graciosa

Playa Honda

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Kommentare: 2
  • #1

    Heike Johann (Sonntag, 19 Juni 2022 19:05)

    Es macht immer wieder sehr viel Spass deine super Fotos anzugucken!!!Und es weckt absolut das Fernweh���.Ich freu mich schon auf die nächsten Fotos!!!

  • #2

    Alexandra Kerpen (Sonntag, 19 Juni 2022 19:36)

    Wow �
    Tolle Fotos und einmalige Eindrücke.
    Die Möwe über der Welle - großartig.
    Richtig schön �